Kommentare zu: Kölndemo, Gedanken von Herrn Basse https://blog.zeta-verein.de/2012/04/kolndemo-gedanken-von-herrn-basse/ Zoophiles Engagement für Toleranz und Aufklärung Thu, 10 May 2012 19:42:37 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.6.4 Von: Doc https://blog.zeta-verein.de/2012/04/kolndemo-gedanken-von-herrn-basse/comment-page-2/#comment-398 Thu, 10 May 2012 19:42:37 +0000 http://blog.zeta-ev.de/?p=974#comment-398 Als Antwort auf Christian MA.

„Nichtsdestotrotz bin ich weder militant noch stehe ich auf der Seite von gröhlenden Horden. Auch habe ich als Wissenschaftler gelernt, eigene Meinung von einer objektiven Beweisführung zu trennen. Das können Sie mir schon glauben.
Meine These, dass Tierschutz zu einer Ablehnung von Zoophilie führt, kommt jedoch nicht zuletzt durch viele unseriösen (aus wissenschaftlicher Perspektive) Arguemente. Diese versuche ich nunmehr im Dschungel der gegenwärtigen Diskussionen zu hinterfragen. Ist daran etwas falsch?“

Nun ich muss zugeben, da hatte ich Sie falsch eingeschätzt, entschuldigen Sie.

„Was ist denn “meine Seite”? habe ich Sie irgendwo persönlich angegriffen, Hetze berieben oder sonstwie beleidigt? Indem Sie jedoch derartig reagieren, machen Sie es einer fundierten Auseinandersetzung leider aber nicht leichter…“

Nun, das lässt sich anhand eines Missverständnisses meinerseits leicht erklären. Nun da es in ihren Ausführungen leicht in die Richtung anklang, dass „wir“ unseriös sind und zu der „Gegenseite“, wenn man so will kein Kommentar folgte, ordnete ich Sie in die falsche Schublade ein, da Sie in ihren Kommentaren in eine Richtung schwenkten, die nicht so unparteiisch schien, wie Sie ja nun doch sind.

„Das ist doch genau eines meiner Themen und vielleicht können Sie mir da ja mal helfen. Welche Studie beweist denn, dass Tiere nur dann in Würde leben, wenn Sie sexuell durch den Menschen befriedigt werden?“

Nun das ist ja keines Wegs so, ich war mir auch nicht bewusst, dass das so publiziert wird. Welche Studie beweist das solcherlei sexuelle Kontakte entwürdigend, etc. sind? Es ist keineswegs so, dass Tiere nur dann in Würde leben können, aber es ist so, dass sie auch so in Würde leben können.

„Wo steht, dass Tiere all jenes frewillig tun und nicht etwa weil sie durch spezielle Konditionierungen und Methoden der Gewöhnung dazu gebracht wurden? Wer will ernstahft die Behauptung aufstellen, dass ein Erdulden identisch zu einem möglichen Ertragen ist?
Von Befürwortern der Zoophilie hört man leider daztu immer nur, dass man (also Sie) es ja merken würde, Sie ihre Tiere kennen würden etc. Das kann doch aber nicht der Strang Ihrer Argumentation sein, oder? Negativistisch bekoomt man dann aber leider auch oft entgegengeworfen, dass man doch das Gegenteil beweisen soll… Ist die Welt der Zoophilie tatsächlich so einfach?“

Nun das Argument von unserer Seite, das mir weit bekannter ist, ist dass man Tieren Dinge nur bis zu einem gewissen Maß Dinge aufzwingen kann und Konditionierung ist ja nichts anderes. Das wird hier irgendwo im Blog näher erklärt, ich will mich in dem Kommentar mal kurz fassen. Eine Kontaktaufnahme wäre also wirklich keine schlechte Idee.

„Und genau nach dieser Beweisführung suche ich ja, und noch mal: Ich bin da durchaus objektiv, auch wenn ich mich eher als Kritiker Ihrer Lebenshaltung sehe. Dennoch suche ich nach Antworten, doch müssen diese bitte auch tragfähig sein. Das ist mein Anliegen, doch leider findet man nur allzu selbstverfasste Idee und Thesen ( z.B. nach M. Kiok), angeeignete Clips bei youtube oder andere. für mich nicht haltbare, “Beweisführungen”.2

Nun haben Sie sich schon direkt an Herr Kiok gewandt? Er kann Ihnen sicher weiterhelfen, was er wahrscheinlich gerne tun wird.

„Wo bitte mache ich irgendetwas schlecht? Und argumentatiov muss ich hier doch gar nicht tätig werden. Ich suche nach Antworten. Wenn Sie mir diese nicht geben können, in Ordnung, dann ziehe ich weiter… Ich hatte nicht die Absicht, hier eine Debatte zu führen, was aus meinem bisherigen Auftreten auch eigentlich erkenntlich sein sollte.“

Nun das kommt drauf an, wie man Dinge sieht. Ist also in jedem Falle subjektiv, wie Realität eben ist. Antworten können Ihnen bei Kontaktierung (wie Herr Zimmermann es sich ja wünschte) sicherlich gegeben werden. Also abschließend will ich nochmal meine Entschuldigung wiederholen und eine Debatte müssen wir auch nicht führen…
Jetzt wird aus Ihrem Auftreten Ihr Anliegen auch klar erkennbar,vorher konnte ich es vielleicht sehr grob umreissen… Aber um hier den Rahmen nicht weiter zu sprengen, schlage ich vor Sie gehen auf Herr Zimmermann’s Rat ein, falls Sie es nicht längst getan haben.

]]>
Von: David Zimmermann https://blog.zeta-verein.de/2012/04/kolndemo-gedanken-von-herrn-basse/comment-page-2/#comment-389 Sun, 06 May 2012 19:00:36 +0000 http://blog.zeta-ev.de/?p=974#comment-389 Als Antwort auf Christian MA.

Ich wünschte Sie würden sich mal persönlich melden um dies alles zu besprechen. Danke :)

]]>
Von: Christian MA https://blog.zeta-verein.de/2012/04/kolndemo-gedanken-von-herrn-basse/comment-page-2/#comment-388 Sun, 06 May 2012 16:24:15 +0000 http://blog.zeta-ev.de/?p=974#comment-388 Als Antwort auf Doc.

Guten Abend,

„Nun dann stellt sich doch die Frage, ob Sie ihre persönliche Meinung von ihrem wissenschaftlichen Standpunkt zu trennen wissen?
Auch scheint es mir, als würden Sie “Tierschutz” und “Ablehnung gegenüber Zoophilie” gleichsetzen. Was ehrlich gesagt ziemlich irritierend ist.“
Meine persönliche Meinung steht hier doch gar nicht zur Debatte. Ich hatte mich im Sinne eines offenen Umgangs als Kritiker geoutet. Nichtsdestotrotz bin ich weder militant noch stehe ich auf der Seite von gröhlenden Horden. Auch habe ich als Wissenschaftler gelernt, eigene Meinung von einer objektiven Beweisführung zu trennen. Das können Sie mir schon glauben.
Meine These, dass Tierschutz zu einer Ablehnung von Zoophilie führt, kommt jedoch nicht zuletzt durch viele unseriösen (aus wissenschaftlicher Perspektive) Arguemente. Diese versuche ich nunmehr im Dschungel der gegenwärtigen Diskussionen zu hinterfragen. Ist daran etwas falsch?

„Das ist blanker Hohn… Ihre Seite versteht unter “Disskussion” überwiegend nicht das, was eine Disskussion per Definition ist, was sie ja auch bei der Demo deutlich gezeigt hat.“
Was ist denn „meine Seite“? habe ich Sie irgendwo persönlich angegriffen, Hetze berieben oder sonstwie beleidigt? Indem Sie jedoch derartig reagieren, machen Sie es einer fundierten Auseinandersetzung leider aber nicht leichter…

„Nun ähnliches kann man der Gegenseite vorwerfen, ich weiß nicht, ob sie da irgendwo beteiligt sind. Also ich meine da, wo Dinge aus der Luft gegriffen und Statistiken im Mixer landen, um es Mal krass auszudrücken?“

Noch einmal, gerne auch zum Mitschreiben: Warum versuchen Sie mich in eine Ecke zu drängen, in der Sie mich gerne hätten? Mit der Fälschung etwaiger Statistiken (auch hier hätte ich gerne mal für eine ganzheitliche Betrachtung seriöse Quellen!!!) habe ich nichts zu tun. Und ich verbitte mir auch die haltlose Unterstellung, dass dies so sei.

„Interessant. Beim Menschen scheint die Würde selbsterverständlich zu sein, aber für Tiere muss sie erst bewiesen werden?“

Das ist doch genau eines meiner Themen und vielleicht können Sie mir da ja mal helfen. Welche Studie beweist denn, dass Tiere nur dann in Würde leben, wenn Sie sexuell durch den Menschen befriedigt werden? Wo steht, dass Tiere all jenes frewillig tun und nicht etwa weil sie durch spezielle Konditionierungen und Methoden der Gewöhnung dazu gebracht wurden? Wer will ernstahft die Behauptung aufstellen, dass ein Erdulden identisch zu einem möglichen Ertragen ist?
Von Befürwortern der Zoophilie hört man leider daztu immer nur, dass man (also Sie) es ja merken würde, Sie ihre Tiere kennen würden etc. Das kann doch aber nicht der Strang Ihrer Argumentation sein, oder? Negativistisch bekoomt man dann aber leider auch oft entgegengeworfen, dass man doch das Gegenteil beweisen soll… Ist die Welt der Zoophilie tatsächlich so einfach?

„Freiwilligkeit oder besser den freien Willen eines Lebewesens, dass offensichtlich einen relativ hohen Grad an Intelligenz (wie es bei den Tiergruppen, um die es sich dreht ja wohl ist) besitzt muss natürlich auch bewiesen sein.“
Und genau nach dieser Beweisführung suche ich ja, und noch mal: Ich bin da durchaus objektiv, auch wenn ich mich eher als Kritiker Ihrer Lebenshaltung sehe. Dennoch suche ich nach Antworten, doch müssen diese bitte auch tragfähig sein. Das ist mein Anliegen, doch leider findet man nur allzu selbstverfasste Idee und Thesen ( z.B. nach M. Kiok), angeeignete Clips bei youtube oder andere. für mich nicht haltbare, „Beweisführungen“.

Und um auch hier nicht falsch verstanden zu werden: Ich suche auch bei der von Ihnen postulierten „Gegenseite“ nach Argumenten, doch ist es hier ähnlich schwierig…

„Und das Leidensfähigkeit existent ist, da sind sich ja beide Seiten einig.“

Absolut dacor!

„Der Wind zu hart? Sachlich-fundierte Disskussion? Vielleicht ist das mit Ihnen möglich, aber die Mehrzahl der Zoogegner veranstaltet lieber `ne Demo und schmeißt den armen Zoos besoffen die Fensterscheiben ein oder betreibt haltlose Propaganda im Netz
und das ist nur ein wenig übertrieben, bald vllt. gar nicht mehr.“

Soll ich jetzt wirklich noch mal was dazu sagen…

„Da sie selbst nur die Gegenseite schlecht machen und selbst offensichtlich nichts relevantes in Ihrer Argumentation sachlich oder überhaupt begründen, frage ich mich, ob sie wirklich an “wissenschaftlichen Informationen” interessiert sind.“

Wo bitte mache ich irgendetwas schlecht? Und argumentatiov muss ich hier doch gar nicht tätig werden. Ich suche nach Antworten. Wenn Sie mir diese nicht geben können, in Ordnung, dann ziehe ich weiter… Ich hatte nicht die Absicht, hier eine Debatte zu führen, was aus meinem bisherigen Auftreten auch eigentlich erkenntlich sein sollte.

]]>
Von: Doc https://blog.zeta-verein.de/2012/04/kolndemo-gedanken-von-herrn-basse/comment-page-2/#comment-370 Wed, 25 Apr 2012 18:45:23 +0000 http://blog.zeta-ev.de/?p=974#comment-370 An Herr Christian MA

„Insgesamt möchte ich Ihnen abschließend noch erklären, warum ich hier so derartig pedantsich auftrete. Ich sehe mich selbst als Tierschützer und somit stehe ich dem Theme Zoophilie genuin kritisch und ablehnend gegenüber. Gleichwohl bin ich wissenschaftlich ausgebildet und zudem an einer seriösen Diskussion und Aufarbeitung interessiert.“
Nun dann stellt sich doch die Frage, ob Sie ihre persönliche Meinung von ihrem wissenschaftlichen Standpunkt zu trennen wissen?
Auch scheint es mir, als würden Sie „Tierschutz“ und „Ablehnung gegenüber Zoophilie“ gleichsetzen. Was ehrlich gesagt ziemlich irritierend ist.

„Immerhin hat der Verfasser ja einen akademischen Grad, oder? Insofern muss er sich doch vor keiner Diskussion scheuen… (Ich kenne im übrigen keinen wissenschaftlich ausgebildeten Menschen, der das täte)“
Das ist blanker Hohn… Ihre Seite versteht unter „Disskussion“ überwiegend nicht das, was eine Disskussion per Definition ist, was sie ja auch bei der Demo deutlich gezeigt hat.

„Sie werben selbst für Transparenz und einen offenen Umgang mit Ihrem Topos. Sie (nicht Sie persönlich, sondern generell) benutzen eine scheinbar feine Argumentationskette und berufen sich dabei auf Quellen, die in Wahrheit aber nicht haltbar sind.

Dies bezeichne ich als unseriös.“
Nun ähnliches kann man der Gegenseite vorwerfen, ich weiß nicht, ob sie da irgendwo beteiligt sind. Also ich meine da, wo Dinge aus der Luft gegriffen und Statistiken im Mixer landen, um es Mal krass auszudrücken?

„Wenn es um existenzielle Fragen wie Würde, Leidensfähigkeit oder etwa Freiwilligkeit der Tiere geht, dann berühren wir hier ganz klar wissenschaftliches Terrain. Und weil das unumstritten so ist, lasse ich Argumente, die auf selbstgedrehte youtube-Videos beruhen, einfach nicht gelten. Dies ist freilich nur ein Beispiel aber es finden sich etlich weitere, wenn man die diversen Aufsätze aus dieser Perspektive heraus untersucht.“

Interessant. Beim Menschen scheint die Würde selbsterverständlich zu sein, aber für Tiere muss sie erst bewiesen werden?
Freiwilligkeit oder besser den freien Willen eines Lebewesens, dass offensichtlich einen relativ hohen Grad an Intelligenz (wie es bei den Tiergruppen, um die es sich dreht ja wohl ist) besitzt muss natürlich auch bewiesen sein.
Und das Leidensfähigkeit existent ist, da sind sich ja beide Seiten einig.

„Somit ist eine Ihrer letzten Antworten in diesem Dialog auch wohl exemplarisch für die aktuelle Situation zu verstehen, oder? “Ist das Sterben in Ruhe” die verfolgte Absicht oder ist einfach nur der Wind zu hart, wenn man mal wirklich sachlich-fundiert diskutieren muss.?
Mit dieser Einstellung wird Ihre ganze Bewegung alsbald selbst zum Relikt, fürchte ich, was besonders die Tiere freuen müsste, wie ich an dieser Stelle mal frei heraus konstatieren möchte.“

Der Wind zu hart? Sachlich-fundierte Disskussion? Vielleicht ist das mit Ihnen möglich, aber die Mehrzahl der Zoogegner veranstaltet lieber `ne Demo und schmeißt den armen Zoos besoffen die Fensterscheiben ein oder betreibt haltlose Propaganda im Netz
und das ist nur ein wenig übertrieben, bald vllt. gar nicht mehr.
Da sie selbst nur die Gegenseite schlecht machen und selbst offensichtlich nichts relevantes in Ihrer Argumentation sachlich oder überhaupt begründen, frage ich mich, ob sie wirklich an „wissenschaftlichen Informationen“ interessiert sind.

Hochachtungsvoll, Doc

]]>
Von: Christian MA https://blog.zeta-verein.de/2012/04/kolndemo-gedanken-von-herrn-basse/comment-page-1/#comment-331 Tue, 10 Apr 2012 20:37:01 +0000 http://blog.zeta-ev.de/?p=974#comment-331 Als Antwort auf Hr.B..

Guten Abend,

ich versuche mal auf das Wesentliche Ihrer Argumente einzugehen.

Sie schreiben, dass es eine ursprüngliche Arbeit „für ein Amt“ gegeben hat. Was spricht denn dagegen, diese Arbeit (meinetwegen auch dort mit der Unkenntlichmachung etwaiger Protagonisten) komplett zu veröffentlichen? Immerhin hat der Verfasser ja einen akademischen Grad, oder? Insofern muss er sich doch vor keiner Diskussion scheuen… (Ich kenne im übrigen keinen wissenschaftlich ausgebildeten Menschen, der das täte)
Ein Auszug funktioniert zudem auch immer nur dann, wenn die Originalquelle bekannt und zugänglich ist. Anders wäre es irreführend und für den Diskurs sicherlich nicht zuträglich. Im Gegenteil: Wenn Auszüge in dieser Form positioniert werden, dass ist es eben genau wie Sie sagen, nämlich pure Meinungsmache. Das finde ich persönlich schon einigermaßen problematisch.

Sie schreiben weiter: „Da aber imho es schwer bis unwahrscheinlich es ist, über i.welche Massenbewegungen da was zu bewegen/erreichen (siehe “Stumme Schreie” die schon lange am Sammeln sind), ging das direkt an die Leute vom Amt.“
Ist es denn möglich zu erfahren, von welchem „Amt“ sie hier sprechen, denn immerhin gibt es ja diesbezüglich nicht nur eine Einrichtung dieser Art in Deutschland…

Im Kontext meiner Frage zu den ausgewiesenen Quellen muss ich Ihren Angaben deutlichst widersprechen. Ich möchte uns jetzt die exakte Definition einer wissenschaftlichen Quelle ersparen, aber etliche der dort angegebenen Verweise erfüllen in keinster Weise die Ansprüche an eine seriöse Arbeit, was ursächlich ja auch der Grund meiner Anfrage war. Wenn selbstgedrehte Clips auf youtube oder etwa nicht mehr funktionierende Links zu alten WDR-Seiten von „Quarks & Co.“ bei Ihnen als „Quelle“ durchgehen, dann dürfen Sie sich über Widerstand nicht wundern, aber das wissen Sie wahrscheinlich auch selbst. Da hilft es leider auch nicht, dass es Hinweise auf die eine oder andere Studie etc. geben soll, denn insgesamt ist nicht erkennbar, woher die wesentlichen Aussagen stammen bzw. ob der Autor diese Thesen nicht gar selbst aufgestellt hat.
Dazu ist noch zu sagen, dass ein wissenschaftlicher Text nicht gleich eine „Disseration“ sein muss. Es braucht auch wirklich keinen Doktorgrad, um dennoch eine seriöse Facharbeit als solche zu erkennen. Und besonders dann, wenn man als angehender Verein selbst noch in der „Findunsphase“ ist, sollte man die Veröffentlichung solcher „Arbeiten“ gut überdenken.
An der von Ihnen angegebenen „umfassenden Arbeit mit wissenschaftlicher Akribie“ bin ich jedoch unverändert sehr interessiert. Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, einen Kontakt zu dem Verfasser herzustellen? Über Ihre Hilfe freue ich mich sehr!

Insgesamt möchte ich Ihnen abschließend noch erklären, warum ich hier so derartig pedantsich auftrete. Ich sehe mich selbst als Tierschützer und somit stehe ich dem Theme Zoophilie genuin kritisch und ablehnend gegenüber. Gleichwohl bin ich wissenschaftlich ausgebildet und zudem an einer seriösen Diskussion und Aufarbeitung interessiert. Nicht zuletzt wegen der Sensibilität des Themas findet sich generell nur sehr wenig Fachliteratur – ganz gleich welcher Ausrichtung. Dies betrifft aber insbesondere Arbeiten, die den Themenkomplex Zoophilie positiv konnotieren. Die betreffende „Arbeit“ des Herrn Brunner ist daher insofern interessant, weil sie viele Argumente enthält, die man immer wieder von Befürwortern der Zoophilie hört oder liest. Es scheint also offensichtlich so zu sein, dass ein nicht geringer Anteil sich die „Thesen“ des Herrn Brunner zu eigen gemacht hat. Das wäre nun mitnichten derartig problematisch, wenn die Aussagen sachlich fundiert und begründet formuliert worden wären. Dies ist aber nicht der Fall und im Übrigen trifft dies leider auch auf so manche anderere Publikation zu. Ich hoffe, dass Sie verstehen, worauf ich hinaus möchte…
Sie werben selbst für Transparenz und einen offenen Umgang mit Ihrem Topos. Sie (nicht Sie persönlich, sondern generell) benutzen eine scheinbar feine Argumentationskette und berufen sich dabei auf Quellen, die in Wahrheit aber nicht haltbar sind.

Dies bezeichne ich als unseriös.

Wenn es um existenzielle Fragen wie Würde, Leidensfähigkeit oder etwa Freiwilligkeit der Tiere geht, dann berühren wir hier ganz klar wissenschaftliches Terrain. Und weil das unumstritten so ist, lasse ich Argumente, die auf selbstgedrehte youtube-Videos beruhen, einfach nicht gelten. Dies ist freilich nur ein Beispiel aber es finden sich etlich weitere, wenn man die diversen Aufsätze aus dieser Perspektive heraus untersucht.

Somit ist eine Ihrer letzten Antworten in diesem Dialog auch wohl exemplarisch für die aktuelle Situation zu verstehen, oder? „Ist das Sterben in Ruhe“ die verfolgte Absicht oder ist einfach nur der Wind zu hart, wenn man mal wirklich sachlich-fundiert diskutieren muss.?
Mit dieser Einstellung wird Ihre ganze Bewegung alsbald selbst zum Relikt, fürchte ich, was besonders die Tiere freuen müsste, wie ich an dieser Stelle mal frei heraus konstatieren möchte.

In diesem Sinne eine Gute Nacht…

]]>
Von: BURGER Karin https://blog.zeta-verein.de/2012/04/kolndemo-gedanken-von-herrn-basse/comment-page-2/#comment-310 Mon, 09 Apr 2012 11:02:31 +0000 http://blog.zeta-ev.de/?p=974#comment-310 Die Verweigerungshaltung des Hr. Basse scheint sich durchaus nicht nur auf die Kommunikation mit den Zoophilen zu beschränken. Auch die Redaktion von Doggennetz.de hatte versucht, per E-Mail mit Hr. Basse Kontakt aufzunehmen. Und niemals eine Antwort erhalten. Da scheint dann doch die Selbstdarstellung in der gravitätischen Attitüde des Rechtsgüter gegeneinander Abwägenden wichtiger zu sein als der Diskurs mit Dritten, die auch eine Meinung zum Thema haben. Doch auch diese Bockigkeit exkulpiert Hr. Basse mit seinem „Beitrag“ zum Thema nicht, wenn die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen dazu führt, dass die Betroffenen Morddrohungen mit KZ-Bildern erhalten (vgl. dazu den Artikel Nummer Aua593 auf Doggennetz.de).

Karin Burger
http://www.doggennetz.de

]]>
Von: Hr.B. https://blog.zeta-verein.de/2012/04/kolndemo-gedanken-von-herrn-basse/comment-page-1/#comment-284 Mon, 02 Apr 2012 21:39:11 +0000 http://blog.zeta-ev.de/?p=974#comment-284 Öh, die ursprüngliche Arbeit ging an ein Amt. Es ging an der Stelle darum, nebst den Gegenbewegungen auch dort eine Meinung zu positionieren. Da aber imho es schwer bis unwahrscheinlich es ist, über i.welche Massenbewegungen da was zu bewegen/erreichen (siehe „Stumme Schreie“ die schon lange am Sammeln sind), ging das direkt an die Leute vom Amt.
Die verwendeten Quellen sind als solche zu erkennen, in Klammern im Text ist die Quelle ausgewiesen und die Quelle an sich i.o. – es sind dies neben Gesetzestexten auch Texte die von Kommisionen kommen.
Da es aber keine Dissertation darstellt, muss es auch nicht einem Wissenschaftler gefallen. Zu der Zeit hatte der „Verein“ (soll ja noch kommen) auch keine anderen Arbeiten und die vollständige Arbeit sollte halt nicht öffentlich werden.
Mittlerweile liegt eine weit umfassender Arbeit mit mehr wissenschaftlicher Akribie vor. Nur in der zwischenzeit wurde der Autor erwachsener und reifer und kam zu der ERkenntnis, dass es sich einfach nicht lohnt als Märtyrer zu sterben. Da macht es mehr Sinn in Ruhe zu leben und zu sterben. Deswegen ist diese Schrift einfach ein Reliklt. Ich denke, mittlerweile kann die auch vom Netz genommen werden. Aber das sei den Vereinis überlassen.
Und wer nicht weiss was denn gemeint ist. Da ist es zu finden:
http://www.zeta-verein.de/weiterfuhrende-quellen/literatur/publikationen.html

]]>
Von: Christian MA https://blog.zeta-verein.de/2012/04/kolndemo-gedanken-von-herrn-basse/comment-page-1/#comment-282 Mon, 02 Apr 2012 14:54:50 +0000 http://blog.zeta-ev.de/?p=974#comment-282 Hallo in die Runde,

aktuell beschäftige ich mich aus wissenschaftlicher Sicht mit diesem doch recht ambivalent zu betrachtenden Thema. Unlängst bin ich nunmehr (nicht zuletzt durch Medienberichte anlässlich der Köln-Demo) auf Ihre Homepage gestoßen und ob der von Ihnen angegebenen Quellen etwas irritiert. Als Beispiel möchte ich hier einen gewissen D. Brunner bennen, von welchem Sie einen „Essay“ (Titel: Zoophilie und Tierschutz)zur Verfügung gestellt haben.
Können Sie bitte zu dessen Person etwas genauer Stellung beziehen? Dieser – oberflächig betrachtet – informative (und freilich pro Zoophilie) geschriebene Text entspricht aus meiner Wahrnehmung in keinster Weise wissenschaftlichen Standards. Schon alleine das Quellenverzeichnis ist wirklich hahnebüchener Unsinn, wenn ich das mal, mit Verlaub, etwas drastisch ausdrücken darf. Eine seriöse Benennung von nachvollziehbaren Quellen ist nicht durchweg erkennbar. Dies halte ich jedoch dringend für geboten, will man Ihrer Argumentation ersthaft folgen.
Leider kann man zur Persona D. Brunner im Internet keine weiteren Angaben finden, aber da er sich ja auf eine seiner „Arbeiten“ bezieht (der „Essay“ soll ja lediglich ein Auszug darstellen), hätte ich gerne die Originalquelle genannt, insofern das möglich ist. Da ich weder „gewaltbereit“ noch „unreflektiert“ bin, besteht auch keine Gefahr der Veröffentlichung etwaiger Namen von real existierenden Personen. Nichsdestotrotz könnten diese selbstverständlich unkenntlich gemacht werden – mir persönlich liegt nur etwas an der (hoffentlich) „wissenschaftlich formulierten“ Origiginalarbeit…

Hochachtungsvoll,
Christian MA

]]>
Von: mki https://blog.zeta-verein.de/2012/04/kolndemo-gedanken-von-herrn-basse/comment-page-1/#comment-281 Mon, 02 Apr 2012 08:46:03 +0000 http://blog.zeta-ev.de/?p=974#comment-281 Ich zitiere mich mal selber. Scheint mir hier wichtig zu sein.
Auch hier: http://www.fifine.org/2.Ebene/tierzoowuerde.html

Tier und ZOO und Würde
Der Versuch einer Annäherung
Von Michael Kiok

Die Würde des Tieres wird verletzt durch eine sexuelle Beziehung mit einem Menschen.

So das neueste Argument der Gegner. Ein neues Konzept, das es Wert ist, näher durchleuchtet zu werden.

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Was für ein Hohn. Afrika, CIA, Turbo-Kapitalismus, Hartz IV, Bananenrepubliken in allen Teilen der Welt, Ausbeutung, Korruption, Seilschaften, alle oben blicken herab auf die unten.

Die Zeitachse. Die Sozialisierung. Der Blickwinkel.

Kinderarbeit verstößt gegen die Menschenwürde.

Im Mittelalter war die Kindheit mit 7 vorbei. In Mangelgesellschaften ist es überlebenswichtig, daß Kinder arbeiten. Haben von Menschenwürde noch nie etwas gehört.

Der/die Alte, den die Eskimos zurücklassen, dem sicheren Tod aussetzen, wenn er nicht mehr arbeiten kann. Menschenwürde?

Der/die Alte, den die Neger in Afrika vor den Kral tragen, wenn er/sie stirbt, und der dann natürlich von wilden Tieren zerfetzt wird. Menschenwürde?

***

Ich lebe im Mittelalter, bin 7 und soll zum ersten Mal bei der Ernte helfen. Die Nachbarskinder aus dem Dorf machen das auch. Wir binden Garben. Die Hände tun uns allen weh und bluten. Ich bin müde. Alles tut mir weh. Mein Vater lobt mich. Ich schlafe selig ein.

Ich knüpfe Teppiche in Ostpakistan. Jeden Tag, so lange es hell ist. Mein Geld schicke ich meinen Eltern, sie konnten nichts ernten, das Haus hat die Flut weggerissen, alle haben Hunger. Ich bekomme hier morgens und abends etwas zu essen und schlafe mit den Anderen in einem Verschlag neben der Fabrik. Es ist trocken, ich bin oft satt, manchmal möchte ich nach Hause, aber die Familie braucht mein Geld. Ich bin wichtig.

[Selbe Situation], bis „etwas zu essen“ – eine Stunde am Tag lernen wir lesen und schreiben aber der Vorarbeiter säuft, und dann schreit er uns an, behauptet, wir wären faul, würden Fehler machen, dabei arbeiten wir so schnell und so genau, wie wir können. Wut. Enttäuschung. Angst vor der Willkür. Wir sind Sklaven. Wir können nicht weg. Wir sind gefangen.

Ich bin alt. Viele Jahre lang habe ich Kinder bekommen und ernährt, mein Mann war ein guter Jäger, als ich alt wurde, haben die Kinder von mir die alten Geschichten gehört, die jungen Frauen fragen mich um Rat – ich bin hochgeehrt, ich bin weise, aber langsam werde ich müde, und bin krank. Mein Leben ist eine Last, ich spüre, meine Zeit kommt. Man trägt mich nach draußen. Der Schnee bedeckt mich, alle Last fällt von mir ab, ich schlafe ein.

Ich hüte meine Herde. Einige Hyänen wollen angreifen. Ich will sie verjagen, stolpere, zwei erwischen mich und reißen mir Stücke aus Brust und Arm, bevor mich andere Hirten retten. Der Medizinmann tut sein Möglichstes, aber ein böser Geist ist in meinem Körper und hat ihn von innen angezündet. Mein Arm wird schwarz und stinkt. Ich werde sterben. Der Stamm verabschiedet sich von mir. Sie tragen mich nach draußen. Bald werde ich bei den Ahnen sein. Diese Nacht werden die Hyänen die Herde nicht bedrohen.

***

Soweit eine Annäherung.

Was lernen wir daraus?

Würde ist keine Konstante.

Würde ist ein individuelles Gefühl.

Würde hat etwas mit sozialen Beziehungen zu tun.

Menschenwürde ist das, was verletzt wird, wenn man die Situation eines Anderen sieht, in der man die eigene Würde verletzt fühlen würde, wäre man an seiner Stelle. Man überträgt das eigene Gefühl auf einen Anderen. Das ist zumindest eine Verallgemeinerung.

Die nichts über das Gefühl desjenigen aussagt, dem wir unsere Sicht überstülpen. Heutzutage funktioniert das zwar meistens, weil sich Begriffe westlicher Kultur weltweit durchsetzen bzw. alle anderen Kulturen niederwalzen. Im eigenen Kulturkreis funktioniert es fast immer. Aber alles, was über das Individuum hinausgeht, ist und bleibt eine Verallgemeinerung.

So lange dieses Gefühl nicht durch Beobachtung des konkreten Einzelfalls untermauert wird oder sich als unzutreffend erweist, bleibt es eine Spekulation.

Was die Tiere angeht, kommt erschwerend hinzu, daß man sie nicht verbal fragen kann, andererseits machen sie auch keine Falschaussagen. Wer ein wenig beobachten kann, sieht einem Tier an, ob es sich wohlfühlt oder nicht. Wer ein wenig sensibel ist, spürt es.

Die Würde des Tieres ist das, was Menschen meinen, wie sich Tiere fühlen könnten, wäre der Mensch an der Stelle des Tieres. Jedes Engagement in diese Richtung in Ehren, aber so lange gerade die Protagonisten dieses Konzepts nicht einen großen Teil ihres Lebens mit Tieren einer bestimmten Spezies zusammengelebt haben (und zwar in deren Kultur, nicht als Tierhalter), daß sie wissen, was in der Kultur [hier verstanden als die Summe der Regeln einer Gemeinschaft oder Spezies. Oder einer Gemeinschaft innerhalb einer Spezies] dieser Spezies als angemessen, anständig und liebenswert gilt, und das traue ich weltweit bestenfalls ein paar Handvoll Menschen zu, bleiben allgemeingültige Aussagen zu diesem Thema so spekulativ wie die Wettervorhersage für den nächsten Sommer.

Menschenrechte sind dagegen zwar pure Konvention, aber immerhin etwas Konkretes und als Ideal sinnvoll. Auch wenn sich einer, der Macht hat, im Zweifelsfall nicht viel drum schert. Tierrechte gibt es nicht als anerkanntes Regelwerk, aber sie wären wünschenswert. Jedes Tier sollte das Recht auf Leben haben. Auch das ist heute noch der blanke Hohn.

Jene, die sexuelle Beziehungen zwischen Menschen und Tieren per Gesetz verbieten wollen, tapezieren das Dachgeschoß eines Hauses, von dem noch nicht einmal das Fundament steht.

Konkret: Wenn Tier und Mensch Sex haben, ist das deren Sache, so lange es für die Beteiligten in diesem Moment in Ordnung ist.

Körperliche Schäden sieht der Tierarzt, und sie werden hoffentlich juristisch verfolgt. Schäden an der Seele, so sie auftreten, erkennt der qualifizierte Verhaltensforscher. Die verfolgt bislang keiner, das wäre aber nötig und sinnvoll. Jeder auch nur etwas sensible Mensch spürt, wenn etwas in der Beziehung eines ihm vertrauten Mensch/Tier-Gespanns nicht stimmt.

Für den konkreten Fall gibt es bereits Normen.

Die Würde eines Tieres jedoch ist ein noch fragwürdigeres Konzept als die Würde eines Menschen. Schon, weil Tiere im Hier und Jetzt leben und sich keine allgemeingültigen philosophischen Gedanken machen.

Die Frage muß erlaubt sein, was die Motivation jener ist, die aufgrund eines doch sehr nebulösen Konzepts, wie es die Würde des Tieres ist, in das Leben von Mensch und Tier eingreifen wollen.

Bestenfalls haben sie nicht nachgedacht.

]]>
Von: Gast https://blog.zeta-verein.de/2012/04/kolndemo-gedanken-von-herrn-basse/comment-page-1/#comment-280 Mon, 02 Apr 2012 07:59:28 +0000 http://blog.zeta-ev.de/?p=974#comment-280 Na ja, an dem Punkt war auch Tierimrecht.org. I.wann war da halt der Punkt, wo es nicht mehr zu leugnen war, dass nicht immer Leiden vorhanden sein muss, und auch nicht immer Unlust (Unlust führt nicht zwingend ins Trauma!).
Nun, an dem Punkt dann weiter Gründe zu finden, da war dann auch Tierimrecht. Da geht es dann eben darum, wie man sich selber als Mensch positioniert. Tierimrecht positioniert sich als „Hüter“, als jemandes, der für etwas da ist und es fürsorglich behütet. So wie eine Amme/Mutter/Pflegerin. An der Stelle ist dann die Beformundung des Gegenübers im Sinne von einem selber oder einem Konsens der durch eine Berufsgruppe/Arbeitsgruppe/Sonstiges was „gut“ und was „schlecht“ sei. Und es sei eben „schlecht“ wenn der Hund als Schutzbefohlener für das missbraucht/gebraucht, der Gebrauch der kein Missbrauch sein muss, ein Missbrauch darstellt.

Klar, wir sind dann an einem neuen Punkt, wo es um die Radikalität geht des Tierschutzes geht: wieso dann nicht grundsätzlich ähnliche Gesetz gemacht werden wie bei Kindern? Keine Kinderarbeit, keine Kindrsoldaten usw.

Andere sehen sich halt als ebenbürtig positioniert und anerkenne mehr oder weniger das doch vorhandene Gefälle zulasten der Haustiere/Tiere, zugunsten des Menschen – was aber dem Menschen nicht zusteht, domestikationsbedingt doch entstanden ist. Und an der Stelle wäre es o.k. Sex zu haben.

Einen Vergleich sehe ich in der Psychotherapie: wenn Psychotherapeuten/-innne mit den Patienten/-inne Sex haben, führt das nicht zwingend zu Traumata. Dennoch wird es standesrechtlich verboten da es eine Triebbefriedigung ist die der therapeutischen Haltung, welche angestrebt wird, nicht entspricht. Diese Haltung ist kulturell zu verstehen und so nicht festgenagelt. Wäre der therapeutische Vertrag beiderseits aufgekündet zugunsten einer Beziehung, dann wäre o.k. weiter zu verfahren.

Da wird es mit den Haustiern schwierig, da eine Versorgungseben nicht eben aufgekündet werden kann. Klar, einfach mal aus Schuld/Scham macht auch ein Haustier nicht einfach mal etwas mit, schon gar keine Esel. Nur ist dennoch dieses Gefälle wo Gewalt möglich ist und diese verdeckt werden kann. Sicher, das ginge auch ohne Sex: Gewalt ist nichgt an Sex assoziiert; vive versa.

Und: Haustiere reflektieren, so was wir heute meinen zu wissen, nicht über sich, ihr Ich ist hauptsächlich ein Körper-ich. Da wird es wieder anders als in der Psychotherapie: in der Therapie sollen alte Muster reflektiert und verändert werden was in der Triebbefriedung sabotiert und damit die Therapie vernichtet wird, das wofür der Therapeut/die Therapeutin aber da sind.

Ich denke, es ist schwierig. Nehmen wir eine Mensch-Mensch Ebene. Ab wann muss der Lebenspartner genug dement sein damit kein Sex mehr drin liegt? Versorgt wird er vom gesunden Lebenspartner,auch da eine Vermischung. Oder die gute alte Hausfrau? Die „schuldet“ dem Ehemann ihre eheliche Pflicht. Ich denke, nirgens ist es lupenrein möglich, gleichberechtigt horizontal miteinander zu agieren. Und jeder muss für sich wissen, wo er mit macht und wo nicht.

]]>