Zoophile, Hunde und ihre Gefühle

(Ein offener Brief an die Zoogegner)

Von vielen Gegnern wird den Zoophilen vorgeworfen, ihren Hunden gehe es schlecht. Sie würden missbraucht werden und das würde man ihnen auch ansehen.

Ich möchte allen mal einen Einblick geben in mein Leben geben als Zoophiler mit meinen Hunden. (Natürlich wird man behaupten, dass das nicht wahr ist, aber jeder der mich kennt, wird das jeder Zeit bestätigen).

Ich möchte zu Beginn mal eine Geschichte erzählen, die schon einige Jahre zurück liegt.

Als Dr. Andrea Beetz ihre Arbeit über Zoophilie schrieb, hat sie sich auch an einige Zoos mit einem Fragebogen gewandt. Diese Befragung war Basis für Ihre Arbeit und ist wissenschaftlich anerkannt. Ich empfehle auch jeden, sich diese Arbeit einmal anzuschauen. In Wissenschaftskreisen ist sie nämlich anerkannt und räumt mit so manchen Vorurteilen auf.

Im Rahmen dieser Arbeit gab es auch das Angebot von Zoophilen, ihre Hunde einem Verhaltenstest zu unterziehen. Wir hätten also unsere Hunde zur Verfügung gestellt, um ihr Verhalten mit dem von Hunden nicht Zoophiler Menschen zu vergleichen.

Dieser Verhaltenstest sollte von Frau Feddersen Petersen durchgeführt werden.

Nun fragt sich so manch einer, warum es zu diesem Test nie kam und man nie was davon gehört hat?

Die Erklärung ist einfach. Frau Feddersen Petersen erklärte sich zwar zuerst dazu bereit, doch als das ganze aber konkret wurde, lehnte sie ab, weil sie nicht wüsste, was das Ergebnis bringen sollte. Ein Armutszeugnis für eine Verhaltensforscherin.

Wir Zoos sind also feige, weil wir uns in der Öffentlichkeit nicht zeigen?

Mit diesem Test hätte es die Gelegenheit gegeben unsere Hunde zu testen, aber die Gegner waren offenbar diejenigen, die Angst vor dem Ergebnis hatten.

Wir kennen unsere Hunde und wissen wie die sind.

Aber wie auch immer. Zurück zu meinen Hunden und mein Leben mit ihnen.

Wenn es nach dem Bild der Zoogegner geht, so müssten meine Hunde in einem kleinen Verschlag leben, kein Tageslicht sehen und nur heraus gelassen werden, wenn ich sie in den Hintern p*** will.

*sich gerade mal umschaut und seine Hunde im Bett liegen sieht*

Ja genau. Meine Hunde schlafen im Bett und ich schlafe auch mit meinen Hunden im Bett. Jetzt wird sicher gleich der Aufschrei kommen: „DOMINANZPROBLEM“ oder „IIIIHHHH DAS IST JA UNHYGIENISCH“.

 

Dominanzprobleme haben wir hier glaube ich keine. Ich habe meine Hunde nicht gedrillt, aber ich kann mit ihnen in die Öffentlichkeit gehen, sie sind verträglich mit allen anderen Hunden, mit Menschen sowieso. Wir können in ein Restaurant gehen, was sicher mit mehreren Hunden auch nicht immer einfach ist. Alles in allem kann ich meinen Hunden vertrauen, dass sie sich so verhalten wie die Umwelt es von ihnen erwartet und sie vertrauen mir, dass ich sie nicht in Situationen bringe, die für sie gefährlich sind.

 

Unhygienisch: Mmmm. Schreiben nicht die Gegner wie gern sie ihre Hunde haben, dass es für sie „Freunde“, „Kinder“,“Lebenspartner“ sind? Würde man nicht auch seinen „Freund“, sein „Kind“ oder seinen „Lebenspartner“ bei sich im Bett schlafen lassen?

Nein, das ist ja was anderes.

Da dürfen die Hunde dann in einem Körbchen schlafen, wenn sie Glück haben, vielleicht im Schlafzimmer, aber im Normalfall in einem anderen Raum, damit der Hund ja nicht mit seinem bakterienverseuchten Körper in unser Bett und an unseren Körper kommt.

Eine Katastrophe für das Rudeltier Hund.

Was ist also so schlimm an Zoophilen, die ihre Hunde im Bett schlafen lassen? Was ist pervers daran?

 

Ab und an, wenn ich mit meinen Hunden unterwegs bin, treffen wir auch mal auf andere Hunde. Wie oft sehe ich es, dass Hunde in Täschchen und mit Mäntelchen in der Gegend herumgetragen und gezerrt werden.

Meine Hunde haben keine Tasche, in der ich sie herumtrage (so große gibt es auch gar nicht, mal davon abgesehen). Meine Hunde tragen auch im tiefsten Winter kein Mäntelchen, ihr Fell schafft das nämlich von ganz allein, sie vor Wind und Wetter zu schützen.

Was ist also so schlimm an Zoophilen, die mit ihren Hunden bei Wind und Wetter 2, 3, 4 Stunden draußen unterwegs sind? Was ist so pervers daran?

 

Und meine Gefühlswelt? Ich tue jetzt mal etwas, was ich eigentlich nie tuen wollte. Ich gebe mal einen Einblick in meine Gefühlswelt.

Ich habe mal jemanden kennengelernt, zu einer Zeit in der es mir richtig schlecht ging und ich mich fragte, ob mein Leben überhaupt noch Sinn macht.

Als dieses Wesen in mein Leben getreten ist, wusste ich wieder, dass es Sinn hat weiter zu leben.

Sie hat die Sonne in mir aufgehen lassen. Wenn ich an sie denke, dann wird mir ganz warm. Ich konnte Nächte lang nicht schlafen, weil sie mir nicht aus dem Kopf ging. Wenn ich mit ihr zusammen bin, dann verstehen wir uns blind. Sie versteht mich, ich verstehe sie, ganz ohne Worte. Jeder Tag, den ich mit ihr zusammen sein kann, ist ein Geschenk, für das ich sehr sehr dankbar bin. Wenn wir uns sehen, ist die Freude auf beiden Seiten überschwänglich. Wir umarmen uns, wir genießen die Nähe, einfach nur zusammen zu seien und einander fest zu halten. Wenn ich nicht bei ihr sein kann, dann zerreißt es mir das Herz. Es ist ein Alptraum, lange Zeit von ihr getrennt zu sein.

 

Was ist daran jetzt pervers und macht mich zu jemanden, den man hängen, vierteilen oder kastrieren sollte?

Würden die Leute den Text so lesen, würden sie wahrscheinlich sagen: „Gar nichts, ist doch schön, dass er eine Freundin gefunden hat und sie sich so sehr lieben.“

 

Allein die Tatsache, dass es sich bei dem oben beschriebenen Wesen um einen Hund handelt?

Wenn das so ist, dann bin ich gerne pervers.

Sie gibt mir etwas, dass mir kein Mensch auf dieser Welt geben kann, Liebe und Geborgenheit und ich gebe ihr etwas, was ihr sonst auch niemand geben kann. Nämlich ebenso Liebe und Geborgenheit.

Wenn ich deshalb pervers bin, dann ist das halt so und dann ist das auch gut so.

 

Was? Ihr sagt, darum geht es Euch gar nicht…?

Das mag sein, aber einem Zoophilen geht es darum. Es geht genau um die oben beschriebenen Gefühle, die wir für unsere tierischen Partner empfinden.

Das, was ich hier beschreibe, sind meine Gefühle. Aber ich glaube jeder Zoo, der schon einmal einen tierischen Partner hatte, wird diese Gefühle so oder so ähnlich erlebt haben.

 

Nun, man sagt uns nach, dass man diese Gefühle doch nicht für ein Tier empfinden kann. Dass eine Beziehung zu einem Tier nicht die gleiche sein kann wie zu einem Menschen.

 

Ja das stimmt. Aber ich will gar keine Beziehung zu einem Menschen.

Warum auch? Was gibt mir ein Mensch, was mir dieser Hund nicht geben kann?

… … …

Mir fällt nicht viel ein.

Kommunikation?

Ich brauche nicht meiner Partnerin eine Frikadelle ans Ohr zu schwatzen oder sie mir. Mit meiner Partnerin habe ich eine andere Art der Kommunikation gefunden. Nonverbal. Wir verstehen uns blind, wortlos. Ich merke es, wenn es ihr schlecht geht, sie merkt es, wenn es mir schlecht geht. Und wenn ich wirklich mal das Bedürfnis habe, mit jemanden zu reden, dann habe ich Freunde, mir denen ich das tun kann.

 

Was gibt mir eine Beziehung zu Menschen sonst noch?

Sex?

Naja, mit Sex ist das so eine Sache, sicherlich ein Thema was Euch brennend interessiert, aber nun mal ehrlich Hand aufs Herz.

Erzählt Ihr jedem im Internet, was Ihr mit Eurer Partnerin oder Eurem Partner im Bett veranstaltet? Auf welche „perversen“ Sexualpraktiken Ihr steht?

Nein, dass tut Ihr nicht. Und ich tue das auch nicht.

Nur weil ich pervers in Euren Augen bin, muss ich nicht meine Bettgeschichten vor Euch ausbreiten und das werde ich auch nicht tun.

Aber eins sei Euch gewiss. Ich würde für sie durch die Hölle und zurück gehen und sollte es nur den Versuch geben, ihr auch nur ein Haar zu krümmen, dann hat derjenige ein ernsthaftes Problem.

 

Das glaubt ihr nicht? Ich kann den Beweis nicht erbringen, bzw. ist das ja auch nicht erwünscht (siehe meine einleitende Sätze). Aber ich kann Euch sagen, dieser Hund ist völlig normal. Vielleicht etwas verwöhnt, aber sicher weder ängstlich, noch demütig, noch geschlagen, noch misshandelt.

 

Oft wird auch gesagt, wir würden uns nur mit Hunden abgeben, weil wir keine Frau abbekommen würden. Nie wird da in Erwägung gezogen, dass wir das vielleicht gar nicht wollen.

Ich kann nicht erklären, warum ich Frauen nicht attraktiv finde. Ich hatte sicher eine halbwegs normale Kindheit, wurde nicht geschlagen oder misshandelt. Es ist halt einfach so. Warum? Die Frage habe ich mir früher auch gestellt. Warum fühle ich anders? Ich kann es nicht beantworten, aber das muss ich auch gar nicht.

Für jeden Zoo ist die Frage „Warum fühle ich so“ eigentlich nebensächlich. Viel wichtiger ist die Frage „Kann ich mit meinen Gefühlen leben“ und diese Frage muss ich für mich mit „Ja… und es ist gut, dass ich so fühle“ beantworten.

 

Zwei Dinge solltet Ihr Euch, die Ihr auf Zoos einprügeln wollt, bewusst machen.

  1. Wir können nicht sagen, was unsere Hunde für uns empfinden, weil sie es uns nicht sagen. Sie zeigen bestimmte Verhaltensweisen, aus denen wir ableiten können. Auf Grund unserer Erfahrung und was wir über Hunde wissen, wie sie denken und fühlen, liegen wir damit, so denke ich, ziemlich nah an der Wahrheit. Ihr sagt, „Jeder Zoo misshandelt seinen Hund“. Ich sage „Beweist es uns und ich lasse es sofort sein.“Beweist mir, dass ich meine Hunde misshandele, mit dem was ich für sie empfinde. Das könnt ihr nicht. Niemand kann das, denn niemand kann in die Gefühle eines Hundes blicken. Gott, was würde ich dafür tun, wenn ich wissen würde, wie meine Partnerin für mich empfindet. Aber ich weiß es nicht. Ich kann es nur vermuten, anhand dessen wie sie sich verhält. Ein Fremder kann das aber noch viel weniger beurteilen, da er den Hund gar nicht kennt und ihm Änderungen im Verhalten gar nicht auffallen würden.

    Wo ist also eurer Beweis?

    Und jetzt kommt bitte nicht wieder mit den vergewaltigten Hunden. Ich rede von Hunden, die Zoophilen gehören, nicht von denen die das Schicksal ereilt hat, einem Sadisten zu gehören.

  2. Die Beziehung, die ein Zoophiler mit seinem Hund führt, ist um einiges enger als die Beziehung in einer menschlichen Partnerschaft.Warum ist das so? Zum einen haben wir ein beschützenswertes Wesen anvertraut bekommen, für das wir lebenslang die Verantwortung tragen. Zum anderen ist die Beziehung vergänglich. Es ist nicht wie in einer menschlichen Partnerschaft, wo man 20, 30, 40, 50 Jahre zusammenlebt und sich der Alltag einschleicht. Unsere Beziehungen sind auf 10-15 Jahre begrenzt und mit jedem Tod eines Partners stirbt ein Teil von uns mit. Denn wir verlieren nicht nur einen Freund, einen Begleiter, einen Spielkameraden für die Kinder. Wir verlieren ein Teil unseres Herzens.

 

Bevor jetzt hier gleich gefragt wird: „Und jetzt erwartet der auch noch Mitleid oder Anerkennung von uns?“

Nein das brauche ich nicht. Weder Euer Mitleid, noch Eure Anerkennung.

Ihr kennt mich nicht und ich kenne Euch nicht.

Ich lebe in einer Welt, die Ihr nie verstehen werdet und die Ihr auch nicht verstehen wollt.

Ich für meinen Teil lebe aber gerne in dieser Welt und ich bin sehr froh darüber, dass den meisten Menschen diese Welt für immer verschlossen bleiben wird.

 

Gedanken von

Rotti

13 Responses to “ Zoophile, Hunde und ihre Gefühle ”

  1. 1
    Peter says:

    Hallo,

    ich finde den Gedanken mit einem Tier sexuelle Praktiken zu vollziehen sehr abwegig. Ich kann auch nicht nachempfinden wie man z.B. einen Hund Sexuell anziehend finden kann.

    Ich finde wenn man dem Tier dabei keinen Schaden zufügt und es sich dabei wohl fühlt, Religiöse Gründe und eventuelle Krankheiten bei unverhüteten Sexuellen Handlungen mal außer acht gelassen, nichts schlimmes daran.

    Ich denke das sehr viele Menschen ein Problem damit haben weil sie so wie ich, es nicht nachempfinden können.

    Man kann aber nicht nur weil man anders tickt, andere anfeinden und ihnen z.B. Gewalttätigkeit ihrem Tier gegenüber unterstellen oder einfach behaupten dem Tier gehe es dabei nicht gut.

    Ich denke man merkt ob es seinem Tier gut geht oder ob es etwas mag oder nicht.

    Ich bin kein ignorant was Tierrechte betrifft, bin selbst seit sehr vielen Jahren engagierter Vegetarier.

    Gruß Peter

  2. 2
    gast says:

    Ich denke, dass es ausreichend ist, einfach eine Bezeihung zu leben, und nicht beständig sich zu rechtfertigen wie es auf diesem BLog gang und gäbe ist.
    Was in der Beziehung zum Haustier halt grundsätzlich eine Rolle spielt, ist die Vermischung der Versorgungsebene mit der Beziehungsebene – was ein vertikales Gefälle provoziert.
    >>Nur weil ich Pervers in euren Augen bin, muss ich nicht meine Bettgeschichten vor euch ausbreiten und das werde ich auch nicht tuen.<< (Rotti, 2012)

    Tust du aber dennoch. Denn mit deiner Aussage nicht auf Frauen zu stehen und auf Hunde, mit der Aussage dass da eine Hündin bei dir lebt, gibst du doch schon ziemlich auskunft. Und das ganze Post soll doch eine Offenlegung und Rechtfertigung sein.

    • 2.1
      Rotti says:

      @Gast:
      Das Post ist eine Offenlegung?
      Ja, genau das soll es auch sein. Ich setze mich ja nicht umsonst tagelang hier hin, wenn ich nichts offenlegen wollte.

      Das Post ist eine Rechtfertigung?
      Eine Rechtfertigung würde bedeuten, erklären zu wollen, warum man etwas Falsches tut und dafür Absolution erwarten.
      Es ist eine Erklärung, aber die ist völlig neutral. Ich habe keine Schuldgefühl und schon gar nicht habe ich die Absolution von Leuten notwendig, die mich nicht kennen und die ich nicht kenne.

      Sex… ach, wie ich das liebe. Wenn man etwas nicht schreibt, dann tut man das nur deshalb nicht, weil es so ist, man es aber nicht zugeben will? :) und wenn man es schreibt, dann ist man ein perverser Tierquäler :) und wenn man schreibt “man hat kein Sex” dann ist das gelogen…. ähhhm. Eine Begründung ist nicht nur deshalb nicht falsch, weil sie nicht in euer Weltbild passt. Die Begründung ist so, wie ich es geschrieben habe.
      Ich tue es deshalb nicht, weil es euch nichts angeht. Ich habe nirgendwo geschrieben, dass ich Sex mit ihr habe. Ich habe geschrieben dass ich nicht auf Menschen stehe und das ich verliebt bin. Das ich Sex mit ihr habe, steht nirgendwo.
      Das kann man hineininterpretieren, aber ich kann auch viel in eure Texte interpretieren, dennoch muss das nicht stimmen. Mir würden dutzende andere Erklärungen auch einfallen, aber das würde jetzt hier definitiv zu weit führen. Das kann man gerne auf einer anderen Plattform austauschen. Hier ist für diese Art Disskusion nicht der Raum vorgesehen.

      P.S. Auch dies ist keine Rechtfertigung, sondern lediglich eine tiefere Erklärung um Fehlinterpretationen und amoklaufende Fantasien vorzubeugen :)
      Beste Grüße
      Rotti

  3. 3
    Jochen says:

    Meine Güte – eine so lange Entschuldigung für etwas, was hochgradig krank ist, habe ich lange nicht mehr gelesen…
    Was soll das?
    Und: was soll das alles HIER?
    Lieber Schreiberling – Du kannst Dein perverses Tun (es ist und bleibt nun einmal abartig – egal, wie sehr Du Deinen Hund auch lieben magst…) nicht durch viele gut formulierte Sätze entschuldigen oder – was noch schlimmer ist – so hinstellen, als seien alle krank, die Deine offenbar recht heftig gestörte Psyche nicht verstehen und Dich doch tatsächlich verurteilen.
    Es gibt tausende von Menschen, denen ein Tier – insbesondere ein Hund – wesentlich mehr bedeutet, als auch ein nahestehender Mensch. Würden alle diese Menschen so denken, wie Du es tust – und genau da ziele ich nur allzugerne auf das, was sich bei DIR im Schritt abspielt…. ; nicht beim Hund…. – hätten wir wohl sehr viele, zu viele Menschen, die Tiere für ihre sexuellen Gelüste missbrauchen. Denn etwas anderes ist es ja nicht: ein Missbrauch des Tieres.
    Wer nun auch noch die Borniertheit besitzt, zu sagen: Mein Hund empfindet wie ich und es macht ihm Spass wenn ich Sex mit ihm habe….der gehört in meinen Augen kastriert. Nicht der Hund – der Mensch.
    Jedenfalls kenne ich keinen Dr. Doolittle, der das betroffene Tier mal eben fragen könnte…
    Mein Rat:
    Bitte begebe Dich umgehend in kompetente psychiatrische Behandlung – das erscheint mir das einzig vernünftige zu sein…..

    • 3.1
      Rotti says:

      Lieber Replyer,

      [Zitat]
      Meine Güte – eine so lange Entschuldigung für etwas, was hochgradig krank ist, habe ich lange nicht mehr gelesen…
      [Zitat Ende]
      Wie viel Entschuldigungen lesen sie denn so im allgemeinen über Dinge, die Sie für “hochgradig Krank” halten? Da muss man ja schon echt ziemlich aktiv sein. Mal davon ab, dass das keine Entschuldigung sein soll, aber das ist sprachliche Feinheit.

      [Zitat]
      Lieber Schreiberling – Du kannst Dein perverses Tun (es ist und bleibt nun einmal abartig – egal, wie sehr Du Deinen Hund auch lieben magst…) nicht durch viele gut formulierte Sätze entschuldigen oder – was noch schlimmer ist – so hinstellen, als seien alle krank, die Deine offenbar recht heftig gestörte Psyche nicht verstehen und Dich doch tatsächlich verurteilen.
      [Zitat Ende]
      Abartig im Sinne von ABweichend von der ART. Ja das ist wohl korrekt, dem kann ich nicht widersprechen.
      Mir war nicht bewusst, das ich die Leute als krank hinstelle, die mich nicht verstehen und mich verurteilen. Zeigen Sie mir bitte die Textpassagen, aus denen Sie das entnehmen.
      Und die gestörte Psyche… Die Beurteilung der Psyche möchte ich schon denen überlassen, die damit ihr Geld verdienen.

      [Zitat]
      Würden alle diese Menschen so denken, wie Du es tust – und genau da ziele ich nur allzu gerne auf das, was sich bei DIR im Schritt abspielt…. ; nicht beim Hund…. – hätten wir wohl sehr viele, zu viele Menschen, die Tiere für ihre sexuellen Gelüste missbrauchen. Denn etwas anderes ist es ja nicht: ein Missbrauch des Tieres.
      [Zitat Ende]
      Da gebe ich Ihnen sogar fast recht. Würden die Leute nur mit dem Ding zwischen Ihren Beinen denken, dann würde es viele gebe, die Tiere für Ihre sexuellen Gelüste missbrauchen. Gegen diese Leute kämpfen Sie… und gegen diese Leute kämpfen wir genauso.
      Ein Zoophiler denkt nicht in erster Linie mit dem Ding zwischen seinen Beinen. Ich glaube sogar, oftmals deutlich weniger, als bei so manchen Mann, der einer Frau hinterher pfeift.. aber das ist nur Vermutung.
      Es ist ja nicht so, dass wir auf Bäumen sitzen und auf den nächsten armen Hund warten, der an uns vorbei läuft.
      Die Partnerschaft ist gewachsen, genauso wie eine menschliche Partnerschaft auch. Auch da fällt man nicht gleich über die Erstbeste her, die einem über den Weg läuft, oder?

      [Zitat]
      Wer nun auch noch die Borniertheit besitzt, zu sagen: Mein Hund empfindet wie ich und es macht ihm Spaß wenn ich Sex mit ihm habe….der gehört in meinen Augen kastriert. Nicht der Hund – der Mensch.
      Jedenfalls kenne ich keinen Dr. Doolittle, der das betroffene Tier mal eben fragen könnte…
      [Zitat Ende]
      Ich habe nie gesagt, das der Hund so empfindet wie ich, ich sage “ich denke ich kann beurteilen, dass der Hund Spaß an Sex haben kann.”
      Aber auch ich kenne auch keinen Dr. Doolittle, der das Tier fragen kann, ob es keinen Spaß an Sex hat. Es wird immer eine menschliche Beurteilung sein. Das ist aber doch nicht nur bei Zoophilen so, sondern ein generelles Haustierproblem.
      Es gibt viele Situationen, in denen man fragen kann, ob das Tier, an dem, was es tuen (muss), Spaß hat.
      Entsprechend hat jeder Tierhalter eine enorme Verantwortung, nichts zu tuen mit dem er seinen Tier schadet.
      Dies gilt für den normalen Tierhalter und es gilt für den Zoophilen, der vielleicht auch Sex mit seinem Tier hat. Auch der muss auf die Reaktionen des Tieres achten und den Willen respektieren.
      Ich würde sogar noch weiter gehen. Es gibt, so glaube ich, kaum einen Bereich, wo das Tier soviel freien Willen hat, wie bei der partnerschaftlichen Liebe mit einem Zoophilen. Es gibt einfach viele Umweltbedingungen, wo man als Tierhalter sagen muss, was das Tier zu tun hat und man dem Tier, den menschlichen Willen aufdrängt.
      Wenn ein Hundehalter zu seinem Hund “Platz” sagt, dann wird er ein umdrehen und weggehen nicht akzeptieren.
      Dies ist in der Sexualität ganz anders. Da ist ein Umdrehen und weggehen völlig in Ordnung und wird akzeptiert.
      Es geht ja noch weiter, durch die nicht Unterdrückung ihres Willen, bekommen sie die Freiheit selbst zu entscheiden, wonach ihnen gerade der Sinn steht. Selbst zu erkunden, was ihnen Spass macht und das ohne Hemmungen, gesellschaftliche Normen die sie nicht kennen und ohne gemaßregelt zu werden.

  4. 4
    Frank Trotzki says:

    Besser hätte ich es nicht schreiben können, nunja ich verstehe das Interesse an den stattfindenden sexualpraktiken schon, schliesslich sind diese das eigentliche streitthema

    • 4.1
      Rotti says:

      Hallo Frank,

      klar ist das ein interessantes Thema und der eigentliche Stein des Anstosses. Vielleicht findet sich ja auch mal wer, der über die Sexualpraktiken von Zoos was schreiben möchte. Ich möche das nicht.

      Gruß
      Rotti

      • 4.1.1
        Steve says:

        Natürlich ist das Interessant für unwissende, doch bleiben wir einfach sachlich dabei, dann sollte das eigentlich gehen:

        zunächst einmal wären da die Praktiken, wie sie auch bei der Zucht eingesetzt werden:

        - Masturbation des Tieres
        - bei Pferden evtl. Fisting

        daneben natürlich auch beidseitiger Cunnilingus und Fellatio.

        Last but not least, die Penetration.

        Das ist doch schon fast alles, natürlich könnte man das noch ausweiten, doch verstöße man dann in Deutschland (selbst zu Aufklärungszwecken) imho gegen §184a.

        Fertig!

  5. 5
    Chawa says:

    Hallo alle Zusammen,
    vorab zur Info, ich könnte es mir mit meinen Hunden niemals vorstellen, geschweige denn praktizieren.
    Warum ich euch schreibe???
    Die Hetzjagt im Internet geht mir auf den KEKS und zwar gewaltig!!!
    Es ist wie früher Homosexuelle und Lesben gejagt wurden. Dafür kam man lange Zeit ins Gefängnis.
    Ob ich es gut finde, was ihr praktiziert?
    Dazu steht mir meiner Meinung nach kein Urteil zu. Denn was jemand in seinem “Schlafzimmer” tut, ist allein seine Sache. Und schware Schafe, die ihre Tiere quälen, gibt es leider überall. Nicht nur beim Sex.
    Was das wichtigste ist?
    Das es den Tieren gut geht. Wenn ihr eure Tiere quälen würdet, dann wäred ihr mein Feind. So sage ich mir, na ja nicht mein Fall, aber lass sie leben.
    Intolleranz ist leider seit geraumer Zeit sehr verbreitet und wird geschührt, besonders von Leuten aus dem “braunen Lager”.
    Also schließt sich der Kreis und es ist so, wie es bereits einmal war: Was anders ist wird bekämpft, OHNE sich neutral damit auseinander zu setzen.
    Denn was ist pervers, wer legt den Begriff fest???
    Dazu kann man hier ganz gut was lesen. http://www.talkteria.de/forum/topic-147531.html

    • 5.1
      Steve says:

      Was vor allem unsere Gegner lernen sollten, ist es zu differenzieren.

      JA, es gibt Pferderipper, Robbenklopper ect. (kurzum den Tierquäler).

      Jedoch muss man unterscheiden lernen was abnormal (abweichend von der Norm) ist, was Quälerei ist (siehe oben) und was gegenseitige respektierende Zuneigung ist.

      Zoophilie muss nicht zwangsläufig Tiersex sein, sondern es kann zu sexuellen Handlungen kommen. Wenn meinIe PartnerIin keinen Bock auf Sex hat, dann lässt man sie auch. DAS jedoch wird uns abgestritten und wir werden als Monster diffamiert, die alles begatten würden, was nicht bei drei auf dem Baum ist.

      btw.:
      @Pervers: Perversion bezeichnet eine den vorherrschenden Moralvorstellungen, häufig im Bereich des Trieb- und Sexualverhaltens, entgegenwirkende Eigenschaft. Früher wurden auch homoerotische Handlungen als pervers eingestuft, unter anderem, weil man die Existenz von partnerschaftlichen Liebesbeziehungen unter Homosexuellen in Abrede stellte.
      Alle Versuche, die Ursachen der Perversion somatisch oder psychologisch zu erklären, blieben unbefriedigend, ebenso getätigte Therapieversuche. Die gängige Auffassung löst sich immer mehr von moralisierender oder pathologischer Einschätzung der Perversion und bevorzugt den wertfreien Terminus Deviation (lat. deviatio: Abweichung), zumal die Perversion auch bei sonst völlig intakten Persönlichkeiten zu finden ist. (Quellen: u.a. wikipedia, sowie Lexika)

  6. 6
    Joana says:

    Hallo,

    ich muss ehrlich zugeben das ich bis vor kurzem noch nichts von diesem Verein gehört habe, somit war ich am Anfang erst mal sehr irritiert und geschockt. Ich selbst bin Vegetarierin und habe auch kein Problem damit wenn mein Hund bei mir im Bett schläft, ich hatte mein ganzes Leben lang Katzen, Hunde und es war völlig normal das sie bei mir schliefen.
    Sie in meiner Nähe zu haben fand ich toll und wollte es auch nicht missen aber sexuelle Neigungen hatte ich nie. Ich kann es ehrlich gesagt auch nicht nach vollziehen aber ich versuche auch niemanden zu verurteilen.

    Natürlich wird es schwarze Schafe geben die ihre Tiere dazu zwingen doch ich kann mir nicht vorstellen wie man ein Tier freiwillig dazu bringen möchte?!
    Bzw. inwiefern das einem Hund gefallen soll, für sie dient Sex als reine Fortpflanzung! Ich habe noch keinen Hund gesehen der eine nicht läufige Hündin bespringt…
    Ich möchte mir den Sex mit Tieren auch nicht vorstellen.

    Mir stellt sich dann nur die Frage inwiefern der Sex mit Tieren okay sein soll aber der Sex mit Kindern eine Straftat?
    Wo ist der Unterschied?
    Weil ein Kind ein Mensch ist und wehrlos ist? Tiere können nicht für sich sprechen und sind somit auch wehrlos…

    • 6.1
      Julia says:

      — Ich habe noch keinen Hund gesehen der eine nicht läufige Hündin bespringt…

      Ja, weil eine nicht-läufige Hündin nicht paarungsbereit ist und den Rüden abwehren würde.

      — Mir stellt sich dann nur die Frage inwiefern der Sex mit Tieren okay sein soll aber der Sex mit Kindern eine Straftat?
      Wo ist der Unterschied?

      Erwachsene Tiere haben einen Sexualtrieb. Das ist der Unterschied.

  7. 7
    Horsefreund says:

    Hallo Rotti,

    {Zitat] Ich für meinen Teil lebe aber gerne in dieser Welt und ich bin sehr froh darüber, dass den meisten Menschen diese Welt für immer verschlossen bleiben wird. [Zitat Ende]

    Meinst Du damit Deine eigene ganz persönliche Welt? Meinst Du allgemein die Welt eines Zoophilen? Wenn ja, warum sollte die Welt des Zoophilen im allgemeinen verschlossen bleiben?

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